Nachrichten aus der Gemeinde

Kirche, Kunst und Kneipe

Die evangelische Frauenhilfe und die beiden kfd's aus Schloß Neuhaus laden herzlich alle Frauen (unabhängig  von einer Frauenhilfe- bzw. kfd-Mitgliedschaft) unter  dem Motto... mehr


Israelfahrt 2017

Liebe Schwestern und Brüder, 2017 (im Oktober) soll es eine ökumenische Gemeindefahrt nach Israel geben. Anmeldungen per Mail über klaus-poeppel@t-online.de oder über das Pfarrbüro unter der... mehr


Kindergottesdienst + Familienkirche

Herzliche Einladung zum Kindergottesdienst In der Christus-Kirche in Schloß Neuhaus Wir freuen uns auf deinen Besuch! Wann? Jeden 1. Sonntag um 10 Uhr Bitte weitersagen!! Bringt Eure Freunde,... mehr


Impressionen vom Gemeindefest 4. Oktober 2015

Konfis backen für "Brot für die Welt"

Konfis backen für „Brot für die Welt“ – unter diesem Motto waren in der Zeit von Erntedank bis zum 1. Advent Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der gesamten Evangelischen Kirche in Deutschland aufgerufen, drei Projekte von Brot für die Welt in Bangladesh, Kolumbien und Ghana durch den Verkauf von selbst gebackenem Brot zu unterstützen. Dazu brauchte man nur einen Bäcker vor Ort, der Material und Backstube zur Verfügung stellt – und schon konnte es losgehen. In den Herren Gaßmüller (Senior und Junior) waren solche Bäckermeister hier bei uns vor Ort in Schloß Neuhaus gefunden– und so konnte das Projekt am Samstag, den 29. November starten. In drei Gruppen kneteten, rollten und formten, bestäubten und verzierten (mit selbstgebastelten Schablonen), buken und verkosteten 31 Konfis der Christus-Kirche ein 500 g Roggen-Weizen-Mischbrot. Und einen Tag später, am Sonntag, dem 1. Advent, wurden dann 174 Brote nach dem Gottesdienst verkauft. Ca. 124 Brote fanden dankbare Abnehmer in der Gemeinde, die restlichen Brote wurden an die Tafel Paderborn verschenkt. Der Gesamterlös der Aktion betrug 353, 70 Euro. Zurück blieb, neben dem Spaß an der ungewohnten Tätigkeit, das schöne Gefühl, etwas Gutes getan zu haben und geschmeckt hat’s außerdem köstlich

Wolf Schwarz, Gemeindeglied und Künstler Fotoausstellung am 28. Sept. 2014 in der Christus-Kirche

Konfitag der Region Paderborner Land

 

Vielfältig und bunt

Schloß Neuhaus (ekp). Um Vielfalt und Buntheit drehte sich der regionale Konfitag, zu dem die evangelischen Kirchengemeinden der Region Paderborn-Land eingeladen hatten. Rund 130 Konfirmanden im Alter zwischen 12 und 13 Jahren aus den Kirchengemeinden Bad Lippspringe, Delbrück, Hövelhof und Schloß Neuhaus waren dazu in die Christuskirche in Schloß Neuhaus gekommen.

Das Motto lautete in diesem Jahr „Wir können bunt“ und griff eine Initiative der Evangelischen Jugend von Westfalen gegen Rassismus auf. „Wir haben dieses Motto ganz bewusst gewählt, weil die evangelische Kirche 2013 das Jahr der Toleranz begeht“, erläuterte Pfarrer Oliver Peters (Schloß Neuhaus).

Zu Beginn wurde ein Gottesdienst in der Christuskirche gefeiert. Dabei legten die Teilnehmer aus bunten Mosaiksteinchen ein Kreuz. Spektakulär war im Anschluss die Farbaktion, bei der sich die Jugendlichen ausgelassen mit Farbbeuteln bewarfen. Außerdem standen unter anderem Sportspiele, ein gemeinsamer Tanz und Disco auf dem Programm. Auch für Grillwürstchen, Salate und Getränke war gesorgt.

„Es war eine rundum gelungene Aktion. Den Konfirmanden hat es sehr viel Spaß gemacht“, freut sich Pfarrer Oliver Peters. Beteiligt waren am regionalen Konfitag Pfarrerinnen und Pfarrer der vier Kirchengemeinden, gut 15 ehrenamtliche Jugend-Teamer aus den Gemeinden sowie Jugendreferent Matthias Gronowski und Bundesfreiwillige Sherice Griffin vom Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn.

 

Beim gemeinsamen Gottesdienst als Auftakt zum diesjährigen regionalen Konfitag: Konfis der Gemeinden Bad Lippspringe, Delbrück, Hövelhof und Schloß Neuhaus.
Johanna im Farbenrausch: Die Konfis der Region Paderborn-Land feiern ein exotisch anmutendes Fest der Farben.
Luisa und Anabel haben offensichtlich Spaß am bunten Programm des Konfitages.
Wir können bunt: Den drei Konfirmandinnen ist das Motto des regionalen Konfitages deutlich anzusehen.

Verschieden, bunt und doch auf gemeinsamer Basis: Am Ende des Gottesdienstes verzieren die Konfirmanden der vier Gemeinden der Region Paderborn-Land ein Kreuz mit bunten Mosaiksteinchen.


Fotos: Region Paderborn-Land/Antje Lütkemeier

 

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Schloß Neuhäuser Jugendliche beim Kreuzweg am "Point Alpha"

"Jesus geht seinen eigenen Todesstreifen“

-Schloß Neuhäuser Jugendliche beim Kreuzweg am „Point Alpha“

Der Freitag vor Palmsonntag ist seit 55 Jahren der Tag, an dem Jugendliche aller Konfessionen und auch im früher geteilten Deutschland zum Kreuzweg der Jugend eingeladen sind. Jährlich wird dieser mit besonderen Akzenten, Liedern und Gebeten gestaltet, 2013 mit den überlebensgroßen Figuren des Geschehens am Karfreitag, die ein Künstler an der früheren innerdeutschen Grenze zwischen Thüringen und Hessen am Point Alpha errichtet hat. Dazu gab es in diesem Jahr auch eine bundesweite Einladung zum zentralen Kreuzweggebet auf eben diesem ehemaligen Todesstreifen mit der Betrachtung dieser großen Figuren. Der Name des früheren US-Beobachtungspostens Point Alpha steht für einen der heißesten Brennpunkte des Kalten Krieges. Dort, wo sich die Panzer der Truppen des Warschauer Paktes und der NATO gegenüberstanden, ist heute der Ort der Erinnerung an den früheren Machtkampf der politischen Systeme in Ost und West.

Am vergangenen Freitag hatten sich 35 junge Leute und ihre Begleiter aus Schloß Neuhaus auf Einladung des katholischen Pastoralverbundes und der evangelischen Kirchengemeinde dazu auf den Weg in die Rhön gemacht. Auf dem Hinweg machten sie in Fulda Station im Dom am Grab des Hl. Bonitatius und bei der Geschäftsstelle des Deutschen Evangelischen Kirchentages, bevor sie beim Point Alpha das „Haus auf der Grenze“ und die noch vorhandenen Grenzanlagen erkundeten.

Bei Eiseskälte gingen sie dann betrachtend, betend, singend, nachdenklich und voller Hoffnung zusammen mit rund 600 überwiegend jungen Menschen diesen ganz besonderen Kreuzweg mitten in Deutschland. „Jesus geht seinen eigenen Todesstreifen“ hieß es in den Einführungsgedanken in Erinnerung an diese „Todesstreifen“ genannte Grenze, an der viele Menschen bei dem Versuch von Ost nach West zu fliehen, bis zum Fall des „eisernen Vorhanges“ 1989 ihr Leben ließen. Die dauerhaft dort errichteten monumentalen Figuren erinnern in verschiedenen Zeichen an die früheren Machthaber der DDR – wie der Stahlhelm der DDR-Grenztruppen am Stuhl des Pilatus, der Jesus verurteilt, das Metall des Grenzzaunes als Gewand des Soldaten, der Jesus die Kleider entreißt, oder der Hammer aus dem DDR Staatswappen, mit dem der Nagel bei der Kreuzigung eingeschlagen wird.

Über Wunden“ hieß der Leitgedanke des Weges, der an sieben der vorhandenen Kreuzwegstationen innehielt und einen aktuellen Bezug des biblischen Geschehens zum Leben der Menschen heute herstellte. So wurde die Darstellung der Verurteilung Jesu durch Pilatus von den Jugendlichen in die Mitte genommen u.a. zu diesem Gebet: „Hilf mir zu erkennen, was richtig ist. Lass mich eigenen Entscheidungen fällen. Gib mir Kraft, Widerstand zu leisten, wo er nötig ist.“ Die 2. Station „Jesus nimmt das Kreuz“ machte in dieser Erinnerung Mut, den eigenen Weg zu gehen. An der 4. Station, die daran erinnert, wie Jesus unter dem Kreuz fällt, wurde Gott angerufen: „Wenn ich nicht mehr kann, hilf mir auf. Lass mich die Angst überwinden, zu versagen. Sei du bei mir.“

Bei der Darstellung, wie Jesus der Kleider beraubt wird, beteten die Teilnehmenden bezogen auf ihre Lebenssituation: „Gib mir Mut, aufzustehen, wenn Menschen gedemütigt werden. Gib mir Kraft, selbst stehen zu bleiben, wenn ich gedemütigt werde.“ An der 7. Station „Jesus stirbt am Kreuz“ wurde in der inzwischen starken Dunkelheit daran erinnert, dass Gottes Herz „wie das Herz einer Mutter und eines Vaters für seine Kinder brennt“ und gemeinsam das „Vater unser“ gebetet. Einen beeindruckenden Abschluss bildete der Epilog an der österlichen Darstellung des Weges durch drei geöffnete Tore auf dem „Weg der Hoffnung“. Im Gebet dazu wurde gesprochen: „Durch den Tod gehst du, Herr, um uns in Leben zu führen. Und damit wir im Licht leben, besiegst du selbst, unser Gott, das Dunkel.“

Dieser stark auf das eigene Leben und auf die Tötungen der jüngsten Geschichte bezogene Kreuzweg hat die Schloß Neuhäuser schwer beeindruckt. „Die Figuren sind genial gemacht und zeigen uns eine alte Geschichte, die immer noch existiert,“ sagte Nils bei der Rückfahrt im Bus und Julian ergänzte: „Das war der Hammer. Die gebeteten Texte hielten die Spannung zum Thema, das von der Musik unterstützt wurde. Die Kälte war mir völlig egal – ich wollte immer weitergehen, um die nächste Station zu erleben.“ „Ich bin dankbar dabei gewesen zu sein dort, wo der Kreuzweg der Jugend entstanden ist in Ost und West, und bin noch ganz erfüllt von den erlebten Parallelen 'Jesus damals und Jugendliche heute',“ formulierte Laura, während Eva reflektierte: “Ich habe wichtiges von Jesus erlebt.“ Ein Kreuzweg ganz anderer Art - gegangen mit geschätzten 60.000 jungen Menschen an vielen Orten in ganz Deutschland am letzten Freitag.

 

Krabbelgruppe sucht neue Krabbelkinder!

Unsere Mittwochs-Krabbelgruppe trifft sich von 9.45 Uhr - ca. 11 Uhr.

Viele der "älteren Kinder" gehen jetzt kurzfristig in den Kindergarten.

Es sind wieder Plätze frei!!!!!

Bitte melden Sie sich bei Interesse im Gemeindebüro immer di-fr. 10-12 Uhr unter Telefon:  05254-13209

Meldungen aus der Landeskirche

29.07.2016: EuroContact in der Jubi

Internationales und inklusives Seminar in Nordwalde... mehr


28.07.2016: Orte des Friedens

Nach Mordanschlag: Kirchen müssen offene Orte bleiben... mehr


28.07.2016: »Hervorragende Botschafter für ihr Land und ihre Kirche«

»Young Ambassadors« aus den USA zu Gast im Kirchenkreis Paderborn... mehr


Jahreslosung 2016

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jesaja 66,13,

Tauftermine 2016

Evangelische Kirchengmeinde Schloß Neuhaus Pfarrbezirk II Sennelager und Sande

Gottesdienste / Veranstaltungen der Evangelischen Kirche von Westfalen

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