31/03/2026 0 Kommentare
April 2026 mit Monatsinfo und Impuls
April 2026 mit Monatsinfo und Impuls
# Monatssprüche

April 2026 mit Monatsinfo und Impuls
Jesus spricht zu Thomas: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Johannes 20,29 Link zu Monatsinfo

Copyrighthinweis: Text: Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart -
Grafik: © GemeindebriefDruckerei
Liebe Gemeinde!
Ich stelle Konfis jedes Jahr ein kleines Rätsel und lege folgende Gegenstände auf einen Tisch oder auf den Boden: ein Radio, ein Smartphone, ein Röntgenbild, ein Windrad, Magneten und ein „leeres“ Honigglas.
Die Frage lautet dann: Was haben diese Gegenstände gemeinsam? Das ist gar nicht so leicht. Bevor Sie weiterlesen, überlegen Sie einmal selbst. Sind Sie drauf gekommen?
Der Monatsspruch für April macht es Ihnen ein wenig leichter, den kriegen die Konfis nicht als Hinweis.
Was diese Gegenstände gemeinsam haben, ist folgendes: Sie alle machen etwas wahrnehmbar, das nicht sichtbar ist. Sie funktionieren sozusagen durch eine unsichtbare Kraft.
Wir sehen weder die Radiowellen noch das Funksignal, Röntgenstrahlen, Wind oder Magnetkraft. Aber die Auswirkungen nehmen wir wahr. Wir hören Musik aus dem Radio, rufen Websites auf, können telefonieren oder sehen das Röntgenbild oder wie sich das Windrad dreht.
Doch was ist mit dem „leeren“ Glas? Wenn ich frage: „Was befindet sich denn darin?“, dann lautet die erste Reaktion meist: „Nichts“. Einige Clevere Konfis sagen dann „Da ist Luft drin“. Und dann kommt der Trick. Ich öffne das Glas und gieße das „Nichts“ vor den Augen der Konfis in eine größere Schüssel. Dann zünde ich sie an. Die Schüssel, nicht die Konfis.
Sie können sich die staunenden Augen vorstellen, wenn in der Schüssel plötzlich eine Flamme entsteht. Die Lösung: Im „leeren“ Glas war Feuerzeuggas. Wir sind täglich von Dingen umgeben, die wir nicht sehen können. Und trotzdem wissen wir um ihre Existenz. Und wir vertrauen in der Regel auch darauf, dass diese Dinge funktionieren.
Warum fällt uns das dann bei Gott oft so schwer?
Es grüßt herzlich Christian Hoppe, Gemeindepädagoge
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